"Der grosse Zauberer Kamuff"

"Der grosse Zauberer Kamuff"

Ein kunterbuntes Märchenspiel in vier Bildern für die Aachener Stadtpuppenbühne bearbeitet von Will Hermanns

Personen des Spiels:
Kamuff, der große Zauberer   /  

Krippekratz, Teufel
Pestelures, Teufel   /   der König,
die Prinzessin   /   der Prinz
der Hofmarschall   /   die Hexe   /  

Schängche / Jretche   /   Tant Hazzor   /  

das Bahkauv   /   ein Drache

 

 

 

 

Ort der Handlung:
1. und 3. Bild: Zauberinsel,
2. und 4. Bild: Thronsaal

Inhalt des Spiels:
Der große Zauberer Kamuff sucht eine Zauberfrau; doch nur die
Schönste soll neben ihm auf seiner Zauberinsel herrschen.
Krippekratz und Pestelures preisen ihm die Königstochter Fatimé
an. Mit dem Zauberspruch „Perlacke“ schickt er die beiden übers
Meer, die Prinzessin zu rauben und auf die Zauberinsel zu
bringen. Während die Höllengeister ihre Reise antreten, bereitet
man im Königsschloss die Hochzeit der Prinzessin mit dem Prinzen vor.
Der König legt gerade die Hände der beiden ineinander, als Krippekratz erscheint und Fatimé raubt. Darüber ist der König sehr traurig, doch Schängche, der sich gerade im Schloss aufhält, gibt ihm neuen Mut, als dieser mit dem Prinzen die Reise zur Zauberinsel antritt, um die Prinzessin zu erlösen.
Mit Krippekratz auf der Zauberinsel angekommen, weigert sich
die Prinzessin, des Zauberers Frau zu werden. Darüber gerät der
Zauberer in Wut und verwandelt Fatimé in einen Drachen, der von einer Hexe bewacht wird. Als der Prinz als erster auf der Insel erscheint, verwandelt die Hexe auch ihn. Doch dann kommt Schängche, er entzaubert Fatimé und den
Prinzen. Mit Hilfe des Zauberspruches müssen ihm die Höllengeister zu Diensten sein. Alle treffen wohlbehalten im Schloss wieder ein. Aber noch lebt
der Zauberer, der als Mäuschen verwandelt im Schloss zugegen ist.
Doch das Schängche auch hier Rat wusste, erkennt man an
dem Schlussgesang, in den alle fröhlich einstimmen:
Än et hat noch ömmer jot jejange, Än et sall wahl ömmer beisser jooeh!



„Der goldene Baum“


„Der goldene Baum“
Ein Puppenspiel in vier Aufzügen
von Will Hermanns


Personen des Spiels:
Der König   /   Die Prinzessin
Der Hofsterndeuter
Der Hofnarr Schängche
Die Hofköchin Eulalia
Der Müller Michel
Der Zwerg Fitzebutz   /   Ein Esel

 

1. Aufzug: Saal im Schloss
2. Aufzug: Waldlichtung
3. Aufzug: Vor der Mühle
4. Aufzug: Saal im Schloss

Inhalt des Stückes:
Prinzessin Ilsebill, ein hochmütiges und hartherziges Wesen, macht ihrem Vater, dem König, dem ganzen Hofstaat und ihrer
sonstigen Umgebung nur Ärger und Verdruss. Insbesondere der Hofzwerg Fitzebutz und die Hofköchin Eulalia leiden unter ihren Launen.
Doch irgendwann wird es auch Fitzebutz zu viel. Da er über Zauberkräfte verfügt, verwandelt er die Prinzessin in einen Esel und gibt sie dem Müller Michel als Lasttier. Dieser ist dem Esel ein strenger Lehrer. Die verwandelte Prinzessin findet dies natürlich nicht toll und wehrt sich nach Kräften. Ob ihr die Verwandlung eine Lehre ist und sie wieder zurückverwandelt wird? Wir werden sehen, wie dieses Märchen ausgeht und am Ende steht: Ende gut, alles gut!